Wissen was Ihre Payroll Mitarbeiter wissen

Warum Sie den Wissensstand Ihres Payroll-Teams nicht dem Bauchgefühl überlassen sollten

Was Ihre Payroll-Mitarbeiter wirklich wissen – raus aus der Black Box.

Für viele Personalleiter:innen und Payroll-Führungskräfte ist das Wissenslevel im Team Lohnabrechnung oftmals eine Black Box.

Ob langjährige Mitarbeitende, neue Kolleg:innen oder Quereinsteiger – wer worin sattelfest ist und wo Lücken bestehen, bleibt oft unklar. Dabei geht es nicht nur um Weiterbildung, sondern um Compliance, Haftung und fachliche Sicherheit. Sichtbar werden solche Lücken erst, wenn es zu spät ist.

Gerade in sensiblen Themen wie Lohnsteuer, Sozialversicherung oder Arbeitsrecht können Fehleinschätzungen schnell teuer werden – für das Unternehmen und die Verantwortlichen.

Schulungsbedarfsanalyse Payroll – für mehr Durchblick

Ziel der Analyse:
Transparenz schaffen. Risiken minimieren. Entwicklung gezielt steuern.

  • eine belastbare Einschätzung zu Wissen & Weiterbildungsbedarf Ihrer Mitarbeitenden
  • Klarheit über Stärken, Entwicklungspotenziale und kritische Lücken
  • Empfehlungen zur Gruppeneinteilung und thematischen Schwerpunktsetzung
  • Unterstützung bei Umstrukturierungen, Neuorganisation vom Teams, Abläufen und Aufgabenverteilung
  • Absicherung als Unternehmen und Führungskraft in Fragen von Compliance und Haftung

Das ist drin:

  • Online-Fragebogen (Fachwissen, Selbst- & Fremdeinschätzung)
  • Strukturierte Auswertung mit anonymisierten Teamergebnissen
  • Ergebnisbericht mit konkreten Empfehlungen für Ihre Schulungsstrategie
  • Optional: Einzel- oder Gruppeninterviews zur qualitativen Vertiefung

Ideal für:

  • HR-Teams, die Payroll-Kompetenz strategisch weiterentwickeln wollen
  • Führungskräfte mit Verantwortung für Entgeltabrechnung
  • Unternehmen, die auf Nummer sicher gehen wollen – fachlich & rechtlich

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Neugierig geworden?
Schulungsbedarfsanalyse anfordern! Ich berate Sie gern persönlich.

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DER PAYROLL PODCAST #17 – HR 60+ – von Aktivrente bis aussortiert: warum wir Fachkräfte brauchen, aber nicht einstellen

„Hilfe, mein Payroller geht nächste Woche in Rente – und ich brauche sofort jemanden, der die Lohnabrechnung übernimmt!“

Solche Anfragen habe ich in den letzten Jahren öfter gehört, als mir lieb ist. Denn Lohnabrechnung ist ein hochsensibler Bereich: Wenn sie nicht läuft, wird es schnell eng. Trotzdem verlassen sich viele Unternehmen noch immer darauf, dass der erfahrene Payroller schon „bis zur Rente“ bleiben wird. Genau das ist heute aber immer seltener der Fall. Payroller 50+ wechseln jetzt. Sie bleiben nicht mehr bis zur Rente.

Warum diese Folge? 2026 ist das erste Jahr, in dem in Deutschland mehr Menschen in Rente gehen, als neue Fachkräfte nachkommen. Gleichzeitig suchen Bewerber:innen 50+ deutlich länger nach einem Job – obwohl überall händeringend Fachkräfte gesucht werden. Die zentrale Frage: Wie kommen Unternehmen heute an Fachkräfte – und warum nutzen sie den Arbeitsmarkt 50+ so wenig?

In dieser Folge spreche ich mit Claudia Kosian – Payrollerin, Shared-Service-Center-Leiterin und HR-Leiterin über Wechseln ab 50, die Ansprache von Headhuntern und warum der Mindset-Change bei Recruiting 50+ kommen muss. Sie selbst hat sich mit knapp 60 noch einmal neu entschieden: neuer Job, neues Land, von der Oberpfalz nach Tirol. Gemeinsam schauen wir auf Fachkräftemangel, Bewerber:innen 50+/60+, Aktivrente, Teilpension und die Frage, warum erfahrene Fachkräfte zwar gebraucht, aber oft trotzdem nicht eingestellt werden.

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„Mit dem Alter ging die Wechselei erst so richtig los“ – DER Payroll Podcast Folge #17

Ein Gespräch mit HR-Leiterin Claudia Kosian über Wechseln mit 60+, Recruiting älterer Arbeitnehmer und dem Wert altersgemischter Teams

Mit 60 Jahren nach Österreich gewechselt, auf Gehalt verzichtet – und keine Sekunde bereut. Claudia Kosian ist HR-Leiterin in einem großen österreichischen Einzelhandelsunternehmen und spricht im Gespräch mit Sabine Katzmair über ihre ungewöhnliche Karriere, die gläserne Wand für Bewerber ab 50 – und warum Alter eine Zahl ist, kein Leistungsstempel.

Einmal beworben – und dann kam immer der Headhunter

Sabine Katzmair: Was natürlich super toll ist: Sie haben sich in Ihrem Leben eigentlich nur einmal beworben. Also das ist ja aussergewöhlich.

Claudia Kosian: Ich habe mich einmal beworben und habe den Job auch angenommen. Das war der allererste – direkt von der Uni rein in den Job. Inzwischen habe ich mich schon mal zweimal beworben, bin aber dann doch nicht hingewechselt, weil mir der aktuelle Arbeitgeber die bessere Wahl schien. Das war auch noch zu der Zeit, als ich noch nicht so wechselwillig war.

Sabine Katzmair: Sie haben ja oft gesagt: Das war mir zu langweilig. Und sie haben das eigentlich umgekehrt gemacht als die Gen Z – die testet vorher aus. Sie haben das nachgeholt ab 50. Oder: Sie haben sich selbst gefunden.

Claudia Kosian: Ja, vielleicht mit Life Crisis. Ich glaube, das war Ende 40, als ich dann ankam. Ich bin ja so groß geworden: Meine Eltern waren noch der Meinung, wer bei der Deutschen Bank startet, der geht auch von dort in Rente. Die ersten zwei Dekaden habe ich das auch so gelebt. Und dann habe ich festgestellt: Loyalität ist manchmal nur auf einer Seite. Wenn man bei Amerikanern arbeitet, machen die ganz schnell mal einen Standort zu. Und dann hat der Personaler nichts mehr zu tun, wird langweilig – also wechselt man.

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