Wichtig, aber bisher nicht dringend. Die Corona-Krise hebt das Thema Digitalisierung über Nacht in den höchsten Dringlichkeitsgrad. Gut funktionierendes Remote-Arbeiten braucht nicht nur eine gutes WLAN, sondern benötigt vor allem einen hohen Grad an digitalisierten Prozessen im Unternehmen. Und hier haben deutsche Unternehmen einen gewaltigen Nachholbedarf. Warum es wichtig ist, das Thema Digitalisierung jetzt anzugehen, lesen Sie in meinem neuen Artikel in der Fachzeitschrift Lohn & Gehalt 04/2020
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Widerstand im Lohnbüro: Warum viele Lohnabrechner Veränderung skeptisch sehen – und wie Führung damit umgehen kann
Sind Lohnabrechner:innen veränderungsresistenter als andere Abteilungen oder Mitarbeitergruppen? Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage: ja. Denn ich habe diesen Widerstand im Lohnbüro gegen Veränderungen im Laufe meiner Selbstständigkeit in verschiedenen Projekten deutlich häufiger und klarer erlebt als in vielen anderen Bereichen.
Es ist kein Geheimnis: Lohnabrechner lieben ihr Abrechnungssystem – also bitte nicht wechseln. Sie lieben ihre Routinen – also bitte keine Prozessveränderungen (schon gar nicht „verschleiert als Optimierung“). Sie sind präzise, sicherheitsorientiert und sehen Veränderungen eher kritisch. Statt „Toll, jetzt wird alles besser!“ machen sie einen nüchternen Realitätscheck: Was bedeutet das konkret für mich? Welches Worst-Case-Szenario kann durch die Veränderung von X oder Y auf mich zukommen? Wie viel Mehrarbeit kommt on top zu dem Druck, den man jeden Monat sowieso schon hat?
